Marktgemeinde Schönbühel-Aggsbach ist NÖ Jugend-Partnergemeinde 2025-2027

Veröffentlichungsdatum02.10.2025Lesedauer2 Minuten
am Foto von links nach rechts: Jugend-GemR. L. WALTER, Bgm. J. Kienesberger, Jugend-Landesrätin Chr. Teschl-Hofmeister, Vizebgmin. P. Eichberger und V. Eichberger

Am Freitag zeichnete Jugend-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister unsere Gemeinde, gemeinsam mit 284 weiteren Gemeinden, zur NÖ Jugend-Partnergemeinden 2025 - 2027!“ aus.

Die Zertifizierung als „NÖ Jugend-Partnergemeinde“ ist für unsere Gemeinde ein besonderes Qualitätszeichen. Der Bogen der Kriterien für eine Jugend-Partnergemeinde spannt sich von der aktiven Mitbeteiligung junger Menschen in der Gemeinde, dem Raumangebot für die Jugend bis hin zu Jobinitiativen und persönlichen Zukunftsperspektiven.

Der Präsident des Niederösterreichischen und Österreichischen Gemeindebundes Johannes Pressl ist zufrieden: „Mit der Aktion NÖ Jugend-Partnergemeinde ist gewährleistet, dass Jugendarbeit keine einmalige, sondern eine sichtbare und nachhaltige Investition in die Zukunft einer Gemeinde ist. Darüber hinaus ist die Zertifizierung ein starkes Zeichen der Jugendpolitik des Landes Niederösterreich, das als einziges Bundesland Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte in allen 573 Gemeinden gesetzlich verankert hat. Unsere Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte sind somit die Drehscheibe für gute Ideen. Sie gestalten ihre Gemeinde aktiv mit.“  

„Die Auszeichnung von Jugendpartnergemeinden in Niederösterreich ist ohne Zweifel ein innovatives Konzept und eine echte Erfolgsgeschichte. Sie animiert Kommunen, ganz egal wie groß sie sind, zu einer zielgerichteten Politik, die nicht nur imstande ist, die Jungen mitbestimmen zu lassen oder das Angebot einer sinnvollen Freizeitgestaltung in Anspruch zu nehmen. Durch dieses Konzept kann es auch geschafft werden, die Jungen vor Abwanderung zu bewahren und im Ort zu halten“, so der Abgeordnete zum Nationalrat Bürgermeister Wolfgang Kocevar, Vizepräsident des NÖ GemeindevertreterInnenverbands. 

„Ein Dank gebührt auch den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern für ihren großen Einsatz für die Jugend. Mit ihnen, dem NÖ Gemeindebund und dem NÖ Gemeindevertreterverband und vor allem auch mit unseren großartigen 36 NÖ Jugendverbänden, haben wir starke Partner für die jungen Menschen in unseren Gemeinden“, freut sich Teschl-Hofmeister über hervorragende Initiativen im ganzen Land.  

Die Landesrätin möchte in Zukunft aber auch noch mehr EU-Gelder für kommunale Jugendprojekte abholen: „Wir konnten innerhalb von 10 Jahren unsere Jugendfördergelder aus Brüssel fast verzehnfachen. Ich war gerade erst dort und ich sehe gute Möglichkeiten, in Zukunft noch mehr ERASMUS+ Projektmittel in die niederösterreichischen Gemeinden zu bringen. Die Jugend:info NÖ steht dabei mit einem einsatzfreudigen Team als Regionalstelle zur Verfügung.“